Die 100 wichtigsten Dinge Buchgestaltung
Mit Die 100 wichtigsten Dinge gibt das IFZ (Institut für Zeitgenossenschaft) ein Kompendium heraus, das sich jeglicher simplifizierenden Logik widersetzt und trotzdem schön anzusehen ist. Das Ziel: die Benennung der letzten materiellen Wahrheiten in einer endgültigen, auch für den Nicht-Wissenschaftler verständlichen Auswahl von genau 100 Dingen – den wichtigsten (!) Dingen.
Mit Gastbeiträgen von Katja Eichinger, Rafael Horzon, Sophie Hunger, Daniel Kehlmann, Holger Liebs, Markus Lüpertz, Magnus Resch, Peter Richter, Claudius Seidl, Saša Stanisic, Christiane Stenger und weiteren.
Auftraggeber*innen
Institut für Zeitgenossenschaft (IFZ)
Leistungen
Buchgestaltung
Editorial Design
Layout & Satz
Produktionsplanung
In Zusammenarbeit mit Patrick Marc Sommer als Designstudio »Langesommer – Atelier für Grafikdesign & Typografie«.
Herausgeber*innen
Institut für Zeitgenossenschaft (IFZ)
Tilman Ezra Mühlenberg, Samira El Ouassil, Martin Martin Schlesinger, Timon Karl Kaleyta
ifz-international.de
Fotografien
Mischa Lorenz
Verlag
Hatje Cantz Verlag
ISBN 978-3-7757-4114-9
Deutsch, 256 Seiten, 100 Abb.
★ The Beauty and the Book Award 2016
★ Die Schönsten deutschen Bücher 2016: Shortlist
Buchkonzept
Was sind die wirklich essenziellen Dinge in unserer Welt? Das Institut für Zeitgenossenschaft (IFZ) hat sich dieser zentralen Frage gewidmet und präsentiert mit Die 100 wichtigsten Dinge ein einzigartiges Werk, das sich jeder simplifizierenden Logik entzieht. In akribischer Forschungsarbeit wurden die letzten materiellen Wahrheiten unserer Gegenwart identifiziert und in einer endgültigen Auswahl von genau 100 Dingen versammelt – begleitet von prägnanten Texten und ausdrucksstarken Fotografien. Mit der Reduktion auf 100 Texte und 100 Fotografien eröffnet der Band dem Leser eine völlig neue Perspektive auf die Welt der Dinge – ästhetisch, anspruchsvoll und inspirierend. Ein Buch für alle, die wissen möchten, was wirklich zählt.
Gestaltungskonzept
Das Gestaltungskonzept folgt konsequent dem inhaltlichen Anspruch des Bandes. Reduktion als Prinzip – nicht als Verzicht, sondern als gestalterische Haltung. Der Band erhebt den Anspruch auf Vollständigkeit und Wissenschaftlichkeit und soll als Nachschlagewerk dienen. Die klare typografische Struktur gibt jedem der 100 Beiträge denselben Rahmen und stellt damit Gleichwertigkeit her. Gleichzeitig wird auf unterschiedliche Texttypen von unterschiedlichen Autor*innen reagiert. Ein sich am Seitenrand durch das ganze Buch ziehender Index bietet eine visuelle Orientierung durch die 100 Dinge. Die Bildstrecke mit 100 Fotografien ist ebenso präzise kuratiert wie der Text. So ist ein Buch entstanden, das sich der Beliebigkeit verweigert und Zugänglichkeit schafft.
Das gedruckte Buch
Das Ergebnis ist ein Buch, das man unbedingt in die Hand nehmen möchte. Format, Papier und Bindung wurden bewusst gewählt und auf den Inhalt abgestimmt. Der Einband zeigt alle 100 Dinge, die jeweils in einen geprägten Bildrahmen gesetzt wurden. Dadurch erhält der Band eine haptische Qualität. Das Ding »Loch« erscheint als Blindprägung: eine gestalterische Pointe, die das Prinzip des Buches im wahrsten Sinne des Wortes begreifbar macht. Die Auszeichnung mit dem Beauty and the Book Award 2016 sowie die Platzierung auf der Shortlist der Schönsten deutschen Bücher 2016 bestätigen, was im besten Fall eine gute Buchgestaltung erreicht: Form und Inhalt bilden eine sich ergänzende Einheit.