Jüdisches Museum Berlin »Die Erschaffung der Welt« Ausstellungsidentität

Die Braginsky Collection zählt zu den bedeutendsten Sammlungen hebräischer Handschriften weltweit. Sie vereint mittelalterliche Manuskripte, kunstvoll gestaltete Hochzeitsverträge, reich bebilderte Schriftrollen, illuminierte Handschriften und seltene Drucke. Für die Ausstellung mit dem Titel »Die Erschaffung der Welt« im Jüdischen Museum Berlin entwickelten wir das Keyvisual und realisierten sämtliche Kommunikationsmittel – von Plakaten in verschiedenen Formaten über großflächige Fassadenbanner bis hin zu den Eintrittskarten.

Auftraggeber*innen

Jüdisches Museum Berlin
www.jmberlin.de

Leistungen

Keyvisual
Identität
Ausstellungsgrafik
Plakate
Einladung, Flyer
Kommunikationsmittel

In Zusammenarbeit mit Patrick Marc Sommer als Designstudio »Langesommer – Atelier für Grafikdesign & Typografie«.

Ausstellungskuration

Emile Schrijver

Braginsky Collection

Jüdisches Museum Berlin »Die Erschaffung der Welt« – Ausstellungsidentität & Keyvisual, Christine Lange

Gestaltungskonzept & Key Visual

Aus fließender Tusche formt sich der kalligrafierte Buchstabe »Alef«, der erste Buchstabe des hebräischen Alphabets. Das Keyvisual steht für Entwicklung, Entstehung und Bewegung und verweist zugleich – in einer ästhetisch eindrucksvollen Weise – auf die Schönheit und den Ursprung der hebräischen Schriftkultur. Im Zusammenwirkung mit dem Ausstellungstitel »Die Erschaffung der Welt« ergibt sich ein stimmiges Gesamtbild zur Ausstellung.

Jüdisches Museum Berlin – Ausstellungsgrafik Fassadenbanner, Christine Lange
»Die Erschaffung der Welt« JMB – Display Design, Christine Lange
»Die Erschaffung der Welt« JMB – Kommunikationsmittel, Christine Lange
»Die Erschaffung der Welt« JMB – Citylight Plakat, Christine Lange
»Die Erschaffung der Welt« JMB – Einladung Detail Einleger, Christine Lange
»Die Erschaffung der Welt« JMB – Kommunikationsmittel Flyer, Christine Lange

Die Braginsky Collection

Über mehr als drei Jahrzehnte hinweg hat René Braginsky seine spektakuläre Sammlung hebräischer Handschriften zusammengetragen: Sie umfasst mittelalterliche Schriftstücke, kunstvoll angefertigte Hochzeitsverträge, reich illustrierte Schriftrollen, illuminierte Handschriften und wertvolle Drucke.

Die Sammlung zeichnet sich durch eine besondere Verbindung von Text und Kunst aus, da diese hebräischen Schriften mit einer oft sehr aufwändigen Buchmalerei verziert wurden. Ihr Schwerpunkt liegt auf illustrierten Handschriften, die im 18. Jahrhundert in Mittel- und Nordeuropa entstanden sind. Alle bedeutenden jüdischen Schriftkünstler*innen und Illuminator*innen dieser Epoche, die als ein Höhepunkt jüdischer Handschriftenkunst gilt, sind mit exzellenten Arbeiten in der Sammlung von René Braginsky vertreten.

Die kostbaren Handschriften dieser Privatsammlung zeugen davon, welch große Bedeutung das Judentum dem schriftlichen Festhalten heiliger Texte und biblischer Kommentare beimisst. Während der Verfolgungen über die Jahrhunderte hinweg nahmen viele hebräische Handschriften und Bücher Schaden oder wurden gänzlich vernichtet. Umso kostbarer ist die Sammlung von René Braginsky mit ihren herausragenden Beispielen jüdischer Schriftkunst.

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

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